Das Schöne an Straßenmusik ist das Spontane. Mit RGBeats bleibt das so — du brauchst kein Studio-Setup, keinen Techniker und keine Vorbereitung außer deinem normalen Equipment. Hier ist wie ein typischer Start aussieht.
Das Minimal-Setup
Alles was du brauchst: ein Smartphone mit mobilem Internet, ein USB-Interface (z. B. iRig Stream Solo oder Behringer UMC22), dein Instrument oder Mikrofon, und ein kleines Schild mit dem QR-Code. Mehr nicht.
Wer schon ein Setup für Straßenmusik hat — Verstärker, Mischpult, Boxen — zapft einfach den Mixer-Output als zweiten Kanal ab. Das Interface hängt am Smartphone, das Smartphone liegt auf dem Verstärker oder steckt im Ständer.
Der Start in der Praxis
- Broadcaster öffnen: rgbeats.de/broadcaster oder die installierte App
- Titel und Location kurz eintragen (30 Sekunden)
- Interface als Audio-Eingang wählen, Pegel prüfen
- QR-Code-Schild aufstellen oder QR-Code auf dem Handy zeigen
- Broadcast starten — fertig
Vom Aufbauen bis zum ersten Ton im Stream: unter 2 Minuten. Der QR-Code funktioniert ohne Erklärung — wer ihn scannt, ist sofort live dabei.
Was du den Leuten sagst
„Scann den QR-Code und hör live rein — auch wenn du schon weitergegangen bist." Das ist der entscheidende Satz. Straßenmusik verliert Zuhörer nicht weil sie das Spiel nicht mögen, sondern weil sie weitermüssen. Mit einem Live-Link können sie das Set in der U-Bahn, beim Einkaufen oder zuhause zu Ende hören.
Ein kleines laminiertes Schild mit QR-Code und dem Text „Jetzt live reinhören" kostet nichts und funktioniert ohne Erklärung. Viele Passanten scannen aus Neugier — und bleiben dann beim Stream.
Was danach passiert
Wenn du den Stream beendest, bleibt der Listener-Link noch eine Weile aktiv — Leute die später scannen sehen, wann du zuletzt gespielt hast. Wenn du eine Aufnahme aktivierst, können sie sich das Set auch im Nachhinein anhören. Das ist passives Audience-Building ohne extra Aufwand.