Festival-Setup: mehrere Bühnen, ein Veranstalter

Drei Bühnen, drei Broadcaster, ein Dashboard. Wie du ein kleines Festival mit RGBeats streamtechnisch im Griff behältst.

Kleine und mittlere Festivals — Stadtfeste, Kulturevents, Streetfood-Märkte mit Musik — wollen oft einen Live-Stream ohne professionellen Stream-Dienstleister zu engagieren. RGBeats macht das mit drei Personen und drei Smartphones möglich. So sieht ein durchdachtes Setup aus.

Ein Room-Code pro Bühne

Jede Bühne bekommt ihren eigenen Room-Code. Die Zuhörer-Links sind voneinander unabhängig — wer Bühne A hört, ist nicht automatisch auch bei Bühne B. Du kannst alle drei Links auf einer Festival-Seite oder in einer WhatsApp-Gruppe teilen und die Leute wählen selbst.

Im Dashboard hast du alle Räume in der Übersicht. Du siehst live ob ein Stream gerade aktiv ist, wie viele Zuhörer verbunden sind, und kannst bei Problemen schnell eingreifen.

Co-Broadcaster-Codes für jedes Team

Jeder Bühnen-Techniker oder Verantwortliche bekommt einen Co-Broadcaster-Code für seinen Raum — keinen API Key, nur Zugang zu dieser einen Bühne. Du behältst die Kontrolle, ohne deinen Haupt-Key weiterzugeben. Wenn der Code abläuft oder eine Person ausscheidet, generierst du einfach einen neuen.

Reihenfolge und Zeitplan

RGBeats hat keine eingebaute Zeitplan-Funktion — aber du kannst im Dashboard für jeden Raum den Titel und eine Beschreibung mit Startzeit eintragen. Zuhörer sehen dann auf der Listener-Seite wann das Set beginnt, inklusive Countdown wenn eine Startzeit gesetzt ist.

Bandwidth-Management

Drei gleichzeitige Streams bedeuten dreifacher Upload-Bedarf. Pro Stream mit Video: 2–4 Mbit/s. Drei Bühnen: 6–12 Mbit/s Upload. Wenn das Festival-WLAN das nicht liefert, hilft es Audio-only zu streamen — 320 kbps Stereo-Audio für drei Bühnen gleichzeitig: unter 1,5 Mbit/s gesamt. Das läuft selbst auf einfachen Geschäfts-Internetanschlüssen problemlos.

Nach dem Festival

Wenn die Aufnahmefunktion aktiv war, hast du nach dem Event automatisch Aufnahmen aller Bühnen. Du kannst die Links in deiner Festival-Nachberichterstattung teilen, Bands ihre eigene Aufnahme geben, oder die Aufnahmen intern als Dokumentation behalten. Alles ohne extra Software oder Nachbearbeitung.